Scham und Beschämung nach Hirnverletzung: Die stille Epidemie


Termin: 04./05.04.2014 (12 UE)
Referent: Prof. Dr. med. W. Fries
Kosten: 185,-€ 

Prof. Dr. med. Wolfgang Fries, Neurologe

Inhalt:
Scham ist ein starker Affekt der Selbstentwertung und des (sozialen) Rückzugs. Viele Patienten schämen sich ihrer Erkrankung und werden dadurch oft stärker behindert als druch die funktionellen Beeinträchtigungen selbst. Um therapeutisch konstruktiv damit umgehen zu können, werden in dem Seminar der Ursprung und die Phänomenologie der Scham im Allgemeinen besprochen und verschiedene wichtige Modelle zu ihrer Erklärung vorgestellt und diskutiert. Das Verständnis von Scham nach neurologischer Erkrankung wird daraus abgeleitet und an Fallbeispielen erläutert, ebenso wie Ansätze zur therapeutischen Intervention.

Literatur:

  • Hilgers M. (2006) Scham. Gesichter eines Affekts. Vandenhoek & Ruprecht, Göttinen;
  • Lewis M. (1992) Shame. The exposed Self. The free Press New York, N.Y.;
  • Orth U, Berking M, Burkhardt S (2006) Self-conscious emotions und depression: rumination explains why shame but not guilt is maladaptive. Personality und Social Psychology Bulletin32: 1608-1619;
  • Sartre J.-P. (2007) Das Sein und das Nichts. 13. Aufl. Rowohlt Taschenbuchverlag, S. 405-538;
  • Tracy J. L., Robins R. W., Tangney J. P. (2007) The Self-Conscious Emotions. Theory und Research. Guilford Press N.Y., London

Termin:
Freitag und Samstag

Zeit:
Freitag 15.30 – 19.30 Uhr,
Samstag 9.00 – 16.00 Uhr

Zeitumfang:
12 Unterrichtsstunden (á 45 min)

Ort:
NeurorehaTeamPasing
Gottfried-Keller-Str. 37
81245 München

Zielgruppe:
(Neuro)Psychologen, Neurologen, Therapeuten

Didaktik:
Interaktiver Vortrag, Falldarstellungen

Kursgebühr:
185,00 Euro

Teilnehmerzahl:
maximal 12 Personen

 

Kontakt

fries Neurokompetenz
Prof. Dr. med. Wolfgang Fries
Gottfried-Keller-Str. 37
81245 München

Tel. 0162/8678625
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